Wenn sich die Natur in ihr buntes Herbstkleid hüllt, verwandelt sich auch die Krabbelstube in einen Ort voller Staunen, Forschergeist und lebendiger Lernmomente. Der Herbst wird hier mit allen Sinnen erlebt.
Mit großem Eifer ziehen die Kinder in den Garten, um Äpfel und Nüsse zu sammeln. Dabei wird die Feinmotorik geschult und das soziale Miteinander gestärkt: Das gemeinsame Ernten, Teilen und Verkosten macht aus den gesammelten Schätzen ein Fest der Gemeinschaft.
Ebenso beliebt sind die fröhlichen Blätterschlachten, bei denen das Rascheln der bunten Blätter für Begeisterung sorgt, oder das ausgelassene Pfützen springen, das Bewegung, Gleichgewicht und Körpergefühl auf spielerische Weise fördert. Ebenso üben die Kinder Ausdauer, Kraftdosierung und Koordination – wichtige Grundlagen für ihre körperliche Entwicklung.
Auch die kleinen Wunder der Natur finden große Aufmerksamkeit: Regenwürmer, Käfer und andere Gartenbewohner werden mit Neugier und Achtsamkeit beobachtet. Diese Begegnungen stärken die Wahrnehmung, fördern Konzentration und wecken früh ein Bewusstsein für die Natur und ihre Lebewesen.
Drinnen laden vielfältige Sinnes- und Erfahrungsräume zum Entdecken ein. Besonders beliebt ist die Kastanienwanne, in der die Kinder mit glatten, kühlen Kastanien spielen, sortieren, rollen und eintauchen. Hier wird die taktile Wahrnehmung geschult, Feinmotorik gefördert und Konzentration gestärkt – Lernen durch Fühlen, Greifen und Staunen. An der Nussknackstation können die Kinder gezielt Kraft einsetzen und dosieren. Das „Ich schaffe das!“ wird hier zum stolzen Erlebnis von Selbstwirksamkeit und Erfolg.
All diese Aktivitäten zeigen: Spielen bedeutet Lernen. Die Kinder erfahren sich als aktive Gestalter ihrer Welt, entwickeln soziale, motorische und kognitive Kompetenzen und erleben Geborgenheit, Freude und Selbstvertrauen.
Der Herbst in der Krabbelstube ist somit weit mehr als nur eine bunte Jahreszeit – er ist eine Zeit des Entdeckens, Erlebens und Wachsens.


